Pressemitteilung zum Thema Diesel – Irrwege einer Leittechnologie

Dienstag, 15. Januar 2019

Pressemitteilung 01/2019
Diesel – Irrwege einer Leittechnologie
Die Diesel-Debatte tobt weiter. Grenzwerte und Schuldzuweisungen stehen im Raum und bei all dem bleiben wesentliche Fakten unserer Meinung nach unbeachtet. Stattdessen laufen wir Gefahr, über obskuren Diskussionen und Hysterie eine Schlüsseltechnologie zu opfern und ganze Wirtschaftszweige zu schädigen. Das Ignorieren von Grundlagen und Fakten, die nachweislich bescheinigen, dass die Werte von 40 Mikrogramm keine Grundlage für ein Fahrverbot sein können, muss ein Ende haben.
Laut Bundesgesundheitsblatt sind in Büros bis zu 60 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft erlaubt, an geschlossenen Produktionsstätten sogar 950 Mikrogramm. Daneben nur 40 Mikrogramm auf den Straßen?
Neben dem Zwang für alle Betroffenen, sich neue Fahrzeuge anschaffen zu müssen, sind die Maßnahmen zur Kontrolle dieser Fahrverbote ebenfalls mehr als hanebüchen. Vom Fahrverbot betroffene Zugangsstraßen in den Stuttgarter Innenraum, wie z.B. zum Großmarkt in Wangen, müssen weiträumig umfahren werden. Neben den Kosten, die entsprechende Kontrollmaßnahmen verursachen, sorgen sie zudem natürlich auch für eine weitere Umweltbelastung. So bringen sie mehr Verkehr in die umliegenden Bereiche, was den dortigen Anwohnern erhöhten Schadstoffausstoß und zusätzliche Geräuschemission beschert.
Mal wieder wird die Säule Deutschlands, der Mittelstand, massiv in Mittleidenschaft gezogen. Wie lange soll dieser den ständigen neuen Auflagen Stand halten können? Woher sollen die Gelder genommen werden? Letztendlich werden diese durch die kostenintensiven Auflagen über kurz oder lang wieder an den Endverbraucher weitergereicht werden müssen. Umweltschutz ja, aber doch nicht so!
Für die MIT Baden-Württemberg zählen Fakten und die sich daraus ergebenden konkreten Lösungen. Wir wollen nachweisen, auf welch mageren Tatsachen die aktuellen Diesel-Diskussionen fußen und wofür ignorante oder gar fanatische Teile der Politik und Gesellschaft bereit sind, die in Deutschland entwickelte Schlüsseltechnologie zu opfern.
Am 11.02.2019 um 19.00 Uhr wird im GENO-Haus in Stuttgart eine entsprechende Veranstaltung stattfinden, bei der wir Experten an einen Tisch holen, die sich bestens auskennen. Durch den Abend führt Fernsehmoderator Thorsten Link (Das Rasthaus – ARD-Ratgeber: Auto und Verkehr). Zu Gast werden Prof. Dr. Willi Dietz (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Geislingen/Steige), Prof. Michael Bargende (Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen, IVK, Uni Stuttgart), Prof. Alexander Kekulé, (Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Halle) sowie Carsten Beuß (Hauptgeschäftsführer des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg e.V.) sein.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft und für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.
ViSdP
Angelika Harm
Pressesprecherin