MIT Ludwigsburg fordert Kurswechsel von Merkel

Freitag, 3. Oktober 2014

Maschke: CDU-Kreisparteitagsbeschluss großer Erfolg für die MIT

 

MIT fordert Kursänderung von Merkel

 

Die kalte Progression führt bei vielen Steuerzahlern zu einer steigenden Steuerlast. „Trotz Gehaltssteigerungen kommt infolge steigender Einkommensteuer und der Inflation unter dem Strich kaum etwas vom Gehaltsplus im Geldbeutel an. Die Steuerbremse ist daher eine Frage der Gerechtigkeit“, stellt der Kreisvorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) im Kreis Ludwigsburg, Armin Maschke, am Rande des CDU-Kreisparteitags in Freudental klar.

 

„Bei steigendem Einkommen wächst die Steuerlast überproportional. Somit landet die Belohnung für gute Leistungen nicht im Geldbeutel des Steuerzahlers, sondern im Staatshaushalt. Die kalte Progression schröpft hierbei vor allen Dingen Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen. Das ist ungerecht und unsozial.“, verdeutlicht der Kreisvorsitzende der MIT Ludwigsburg, Armin Maschke, die aktuelle Situation.

 

Die MIT wird auf dem Bundesparteitag zusammen mit der Arbeitnehmervereinigung der CDU, der christlich demokratischen Arbeitnehmerschaft, einen entsprechenden Antrag zur Steuerbremse einbringen. Zusammen möchten die beiden Verbände eine Änderung des Steuertarifs erreichen. Die Kernforderung ist eine regelmäßige Anpassung des Steuertarifs an die Inflation. Eine Gegenfinanzierung durch Steuererhöhungen lehnt die MIT entschieden ab. Durch die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Steuermehreinnahmen für den Staat sieht die MIT einen ausreichenden finanziellen Spielraum für die Einführung der Steuerbremse. „Die Forderung nach einer Steuerbremse entwickelte sich in vielen Gesprächen mit Mitgliedern der MIT und der CDU. Auf dem CDU-Kreisparteitag am 26. September wurde ein entsprechender Antrag mit überwältigender Mehrheit angenommen. Wir sind frohen Mutes, dass wir zusammen mit der Arbeitnehmervereinigung der CDU diese wichtige Forderung auf dem CDU-Bundesparteitag am 8. und 9. Dezember in Köln mit Nachdruck unserer Kanzlerin ans Herz legen können“, so Maschke abschließend.

 

Text: Fabian Gramling

 

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