MIT fordert Steuerbremse

Mittwoch, 17. September 2014

Maschke: Leistung muss sich auszahlen

MIT fordert Steuerbremse

 

Bei vielen Steuerzahlern führt die kalte Progression dazu, dass von einer Gehaltserhöhung infolge steigender Einkommensteuer und der Inflation kaum etwas übrig bleibt. Der Staat profitiert hingegen von jeder Lohnerhöhung automatisch. „Es ist ungerecht, wenn die Belohnung für gute Leistungen nicht im Geldbeutel des Steuerzahlers sondern im Staatshaushalt landet. Vor allen Dingen Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen werden durch die kalte Progression geschröpft. Die MIT im Kreis Ludwigsburg fordert daher: Leistung muss sich wieder lohnen. Die Steuererhöhung durch die Hintertür ist ungerecht und unsozial“, verdeutlicht der Kreisvorsitzende der MIT Ludwigsburg, Armin Maschke, die Forderung der MIT.

 

Auf dem Kreisparteitag der CDU im Kreis Ludwigsburg am 26. September 2014 in Freudental wird die MIT daher einen entsprechenden Antrag für die Einführung einer Steuerbremse einbringen. Umgesetzt werden könnte die Steuerbremse durch eine automatische Anpassung des Einkommensteuertarifs an die Inflation. In regelmäßigen Abständen müsste hierzu der Grundfreibetrag sowie der Eckwert beim Spitzensteuersatz angepasst werden. Die MIT Ludwigsburg fordert die Verabschiedung der Steuerbremse noch in der aktuellen Wahlperiode und weist darauf hin, dass die Gegenfinanzierung nicht durch Steuererhöhungen an anderer Stelle erfolgen darf. Durch die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Steuermehreinnahmen für den Staat sieht die MIT im Kreis Ludwigsburg einen ausreichenden finanziellen Spielraum, um für mehr Leistungsgerechtigkeit in Deutschland zu sorgen.

 

Text: Fabian Gramling