MIT Tübingen, Pressemitteilung Erneuerbare Energien
Samstag, 22. Mai 2010
Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner setzt auf Ausbau
erneuerbarer Energien und will Steigerung der Energieeffizienz vorantreiben
Auf Einladung der MIT Kreisverband Tübingen sprach am 20. Mai 2010 Frau Ministerin Tanja Gönner über erneuerbare Energien. Dieses Thema hatte ca. 50 Zuhörer/innen, darunter die CDU-Landtagsabgeordnete Monika Bormann, Landrat Walter, Rottenburgs OB Stephan Neher sowie Erster Bürgermeister Volker Derbogen angezogen.
Auch Bewerber für die nächste CDU-Landtagskandidatur im Wahlkreis liessen sich sehen, Dr. Lisa Federle aus Tübingen, Andreas Braun aus Nellingsheim und Horst Schuh aus Baisingen.
Tnja Gönner warb in ihrem Vortrag für weitere Investitionen in den Klimaschutz und in den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Steigerung der Energieeffizienz. "Das sind
Zukunftsinvestitionen. Je rascher der Ausbau der Ökoenergien
vorangetrieben wird und die Möglichkeiten der Energieeinsparung genutzt werden, desto größer ist der wirtschaftliche Nutzen
und dest0 stärker ist der positive Effekt für den Klimaschutz". Die Ministerin warnte davor, die energetische Sanierung auf die lange Bank zu schieben. "Volkswirtschaftlich rechnet es sich,
Investitionen vorzuziehen".Die Abhängigkeit von Energieimporten wird ebenso verringert wie der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen gesenkt. Vor allem aber wird die regionale Wirtschaft gestärkt, wenn energetische Modernisierung
vorangetrieben wird, betonte Umweltministerin Gönner. Um allerdings auch bei einem wachsenden Anteil erneuerbarar Energien weiterhin eine verlässliche Energieversorgung während des ganzen Jahres rund um die Uhr sicherstellen zu können, müssten intelligente Stromnetze ausgebaut und
Energiespeichertechnologien entwickelt werden.
"Es braucht noch kräftige Ansxtrengungen, um die Voraussetzungen für eine Versorgung weg von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas zu erreichen", so Gönner.
Nach den aktuellen Zielvorgaben solle bis 2020 der Anteil der
erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent erhöht werden. Der Schlüssel für einen wirksamen Klimaschutz
liegt in modernen Umwelttechnologien, betonte Gönner. Durchaus
Diskussionsbedarf sieht Gönner in der Laufzeit der Kernkraftwerke. Die einzige Alternative zu Atomkraftwerken seien im Moment jedoch Kohlekraftwerke. "Soweit ich hier Kernkraftwerke habe, die sicher sind, ist mir das lieber, als der Neubau von Kohlekraftwerken oder die Fortführung von alten".

