MIT Karlsruhe, Veranstaltung mit Ingo Wellenreuther MdB
Mittwoch, 13. Januar 2010
Jahresendveranstaltung der MIT Karlsruhe-Stadt
Ingo Wellenreuther MdB zu Gast - Die MIT ist das Wirtschaftskompetenzzentrum in der CDU/CSU
Die Würfel sind gefallen. Der Bundestag ist gewählt. Die Regierung ist gebildet. Die Arbeit der schwarz-gelben Koalition nimmt Fahrt auf.
Waren wir es von 2005 bis 2009 gewohnt, dass die Opposition recht ruhig war, so müssen wir nun feststellen, dass die von Frau Dr. Merkel geführte Regierung anderen, aggressiven Fragen ausgesetzt ist.
Nahezu in allen Themenbereichen erleben wir wieder Parlamentarismus pur - aber die Medien meinen, die Regierung habe einen schwachen Start hingelegt.
Grund genug für die MIT, so deren Vorsitzender Gregor Wick, sich einen Überblick zu verschaffen. Die MIT lud deshalb Ingo Wellenreuther MdB, Wahlkreis Karlsruhe-Stadt, zu einem Gespräch im Dezember ein und konnte über 30 Teilnehmer zur Jahresendveranstaltung begrüßen. Ingo Wellenreuther gelang es, das gesamte Themenspektrum darzustellen und auch einige Hintergründe auszuleuchten. Er erlebe nun die dritte Phase im Bundestag. Die erste Phase in der Opposition von 2002 bis 2005, die zweite als Mitglied einer Regierungsfraktion mit der Großen Koalition und nun die dritte Phase mit einer bürgerlichen Regierungsmehrheit. Die neue Regierung werde bürgerliche Akzente setzen und strebe an, den Mittelstand und die Mittelschicht endlich zu entlasten. Die kalte Steuerprogression werde mittelfristig zurückgeführt, damit die Leistungsträger nicht weiter über Gebühr belastet bleiben. Zu vielen Dingen ließe sich viel sagen, gleichwohl stünden wir in einer Krisenzeit, die besondere Maßnahmen verlangten, so Wellenreuther. Wenn die Opposition nun so täte, als gäbe es die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht, so sei das interessant, wie sich der Blickwinkel ändere, wenn man auf der Oppositionsbank säße.
Gregor Wick bedankte sich im Namen der MIT beim Abgeordneten Wellenreuther für dessen ersten Zwischenbericht aus Berlin für die MIT. Wick betonte, dass die MIT das Wirtschaftskompetenzzentrum in der CDU/CSU sei und man sich mehr intern austauschen und festigen müsse, damit die FDP der CDU nicht das Profil als Partei mit Wirtschaftsverstand abjage. Sodann ging es in den gemütlichen Gewölbekeller des BADISCHEN BRAUHAUSES, wo noch bis Mitternacht der Jahresschlusspunkt der MIT seinen festlichen Ausklang fand.

